14.11.2014

3. Talent Management Gipfel: Mehr Mut zum Experiment!

Geschäftsführer und HR-Verantwortliche diskutieren auf dem dritten Talent Management Gipfel von Haufe über die Rolle von Talent Management bei der Zukunftsgestaltung der Arbeitswelt

Talent Management Gipfel 2014

Freiburg, 13. November 2014 – Vom Hype zum Erfolgsfaktor – auf dem diesjährigen Talent Management Gipfel am 11. November 2014 in Heidelberg war es Zeit für eine Zwischenbilanz: Welchen Stellenwert nimmt Talent Management mittlerweile bei der Gestaltung der zukünftigen Arbeitswelt ein? Die einstimmige Antwort der hochkarätigen Referenten: Einen sehr hohen, denn nur der Mensch kann Unternehmen nachhaltig erfolgreich machen. Um Talente zu finden, angemessen zu fördern und zu binden, müssen HR-Entscheider jedoch den Mut haben, mit alten Denkmustern zu brechen und neue Wege zu beschreiten.  

 

Disruptive Veränderungen in nahezu allen Branchen, eine unermessliche Beschleunigung der Innovationszyklen sowie die zentrale Erkenntnis, dass es die Mitarbeiter und die Managementsysteme sind, die den Unterschied von erfolgreich zu nicht erfolgreich ausmachen – diese Faktoren haben unmittelbare Auswirkungen auf Unternehmensführung und Organisationsentwicklung. In der Eröffnungs-Keynote von Joachim Rotzinger, Geschäftsführer von Haufe-Lexware, und Marc Stoffel, CEO von Haufe-umantis, wurde jedoch schnell klar: Unternehmen verfügen derzeit nicht über die notwendige Vielfalt an Instrumenten, um diesen Herausforderungen angemessen begegnen zu können. Als wichtigster Partner der Geschäftsleitung müssen Personalentscheider innovativ sein und ein neues Betriebssystem mit einem breiten Set an Management Tools implementieren.

HR in der Pole Position zur Gestaltung des Wandels

Für ein Umdenken von HR plädierte auch Dr. Angelika Dammann, CEO von DIC – Dammann International Consult und früherer Personalvorstand bei SAP. Sie ist sich sicher: Talent Management darf nicht mehr länger als HR-Prozess, sondern muss als Business Case betrachtet werden. Dies bringt HR in die Pole Position, wenn es darum geht, Unternehmen zukunftsfähig zu machen – etwa durch die konsequente Beförderung junger Andersmacher.

Auch Dr. Stefan Kaduk und Dr. Dirk Osmetz von den Musterbrecher® Managementberatern forderten HR in ihrem inspirierenden Vortrag auf, mit eingefahrenen Denkansätzen zu brechen. Für sie steht fest: Exzellente Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie befreiende Experimente wagen, statt sich lähmender Routine hinzugeben. Diese These untermauerten Referenten der Carglass GmbH, der Infineon Technologies AG und der Olympus SE & Co. KG in ihren Praxisvorträgen und zeigten, wie sie mithilfe neuer Methoden und Tools ihre Personalarbeit effektiver und zeitgemäßer gestalten konnten.

Experimentierfeld Unternehmensführung

Neue Wege gehen – diesem Leitmotiv hat sich nicht nur Dirigent, Produzent und Consultant Christian Gansch verschrieben, der sich in seinem begeisternden Vortrag über Führungskultur in Orchestern dafür aussprach, bestehendes Führungsverhalten kritisch zu hinterfragen. Das Motto zog sich auch durch die Podiumsdiskussion am Nachmittag, in der agile, demokratische Unternehmensstrukturen auf dem Prüfstand standen.

Joachim Sauer, HR Vice President und Geschäftsführer Personal der Faurecia Automotive GmbH und Präsident des Bundesverbands der Personalmanager e.V., Sascha Lobo, Internet-Freidenker und Management-Berater, Dr. Hans-Jürgen Erbeldinger, Vorstandsvorsitzender der partake AG sowie Hermann Arnold, Verwaltungsratspräsident von Haufe-umantis, lieferten sich einen energiegeladenen Schlagabtausch, wieviel Demokratie und Agilität Unternehmen vertragen können.

Ihr Resümee: Leuchtturmprojekte wie Vorstandswahlen oder Mitarbeiter, die alle vier Wochen neu entscheiden, in welchem Team sie mitarbeiten, werden häufig als Marketing-Gag belächelt. Doch sie sind weit mehr als das – nämlich mutige Experimente, in denen Unternehmen ihren Mitarbeitern den Freiraum geben, engagiert mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen.   

HR im Diskurs: Dem Austausch verpflichtet

Sowohl die zahlreichen Besucher als auch die Veranstalter zeigten sich erneut rundum zufrieden mit dem mittlerweile bereits fest in der HR-Branche etablierten Format für Vordenker. „Wir freuen uns, mit dem Talent Management Gipfel über ein Forum zu verfügen, auf der wir jedes Jahr wieder mit spannenden Referenten und Teilnehmern die Zukunft der Arbeitswelt diskutieren können. Unser Ziel ist es, Denkanstöße zu geben, mit denen die Gäste ihre Unternehmen zukunftsfähig gestalten können“, so Joachim Rotzinger.

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Über Haufe

„Mitarbeiter führen Unternehmen“: Als Spezialist für HR-Themen steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt. Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Lösungen für das HR-Management.

Darüber hinaus entwickelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit optimal unterstützen. Denn es sind die Beschäftigten, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und ist Grundphilosophie für ein einzigartiges integriertes Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung.

Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbeiten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Deutsche Telekom, EDEKA, Infineon, PricewaterhouseCoopers und Siemens.

Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Gruppe. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute über 1.500 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2014 (Juli 2013 bis Juni 2014) einen Umsatz von über 266 Mio. Euro erzielen (Vorjahr: über 251 Mio. Euro).

Über umantis Talent Management

Die Software umantis Talent Management verbessert drei wesentliche erfolgsrelevante Prozesse in Unternehmen: das Gewinnen der gewünschten Mitarbeiter, das Leisten der richtigen Arbeit und das Entwickeln der persönlichen Kompetenzen.