06.02.2012

Regulierung für Ratings: Folgen für Fondshäuser und Immobilienfirmen

Neue EU-Regeln für Ratingagenturen betreffen auch die Immobilienwirtschaft

(Freiburg, 6. Februar 2012) – Der Konflikt zwischen amerikanischen Rating-Agenturen und den Euro-Staaten hat die EU-Kommission auf den Plan gerufen. Sie plant Änderungen für Moody’s & Co. Strengere Regulierungsvorgaben für die Bonitätsprüfer stehen ins Haus. Sie sehen etwa vor, dass die Haftung für Bewertungsgesellschaften ausgeweitet wird. Ihnen drohen bei Fehlurteilen empfindliche Strafen. Erhebliche Konsequenzen erwarten auch Fondsbetreiber und Immobiliengesellschaften.

So müssen sich Initiatoren Geschlossener Immobilienbeteiligungsmodelle und Anbieter Offener Immobilienfonds darauf einstellen, dass ihre Produkte von Rating-Agenturen künftig vorsichtiger bewertet werden. Immobilienunternehmen könnten von der neuen Regulierung profitieren. Das Reformpaket würde Banken mehr Luft für die Vergabe von Immobilienkrediten verschaffen.

Die Auswirkungen der neuen Regelungen auf die Immobilienbranche untersucht der Februartitel des Fachmagazins „Immobilienwirtschaft“ aus der Haufe Gruppe.

Weitere Informationen auch unter http://www.immobilienwirtschaft.de