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New Work Experiences: New Work in Wissenschaft und Praxis

Haufe Group und das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen veröffentlichen die erste offene, wissenschaftlich begleitete Sammlung zu Erfahrungen aus der neuen Arbeitswelt.New Work: Lange galt die „neue Arbeitswelt“ vor allem als vieldiskutiertes Buzzword und schien entsprechend weit von der Unternehmensrealität entfernt. Doch zahlreiche Beispiele von Start-ups, Mittelständlern und Großunternehmen beweisen längst das Gegenteil: New Work lebt – und wird gelebt. Dies war für Haufe und das Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen jetzt Anlass, die Sammlung „New Work Experiences“ ins Leben zu rufen. Ziel des einzigartigen Projekts ist es, Erfahrungen rund um die neue Arbeitswelt zu bündeln, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Praktikern weiterzuentwickeln und so Best Practices zu liefern, die sich auf den Unternehmensalltag übertragen lassen.

„Nach unserer ersten demokratischen Management-Wahl 2012 haben wir am eigenen Leib erfahren, auf welch großes Interesse solche Experimente in Unternehmensführung und Organisationsentwicklung stoßen. Wir sind aktuell ja alle auf der Suche nach neuen, zeitgemäßeren Formen der Zusammenarbeit“, erklärt Hermann Arnold, Verwaltungsratspräsident bei Haufe-umantis, seine Motivation für die „New Work Experiences“. „Seither schwebte uns ein Ort des Erfahrungsaustauschs vor, wo alle Interessierten ihre Erkenntnisse teilen und diskutieren können. Besonderes Highlight ist für mich jetzt die Zusammenarbeit mit Prof. Heike Bruch, die zusätzlichen Mehrwert beisteuert.“

Wissenschaftlich fundierte Inspirationen

Die gesammelten Praxisbeispiele reichen von bekannten Großkonzernen wie der Deutschen Telekom und Swisscom über Mittelständler wie Upstalsboom und Raiffeisen bis hin zu agilen Start-ups wie Trivago oder Spotify. Auch Exoten wie die Berliner Philarmoniker sind darunter. „Aus der Vielzahl an Einsendungen heben wir regelmäßig besonders innovative Konzepte und Methoden hervor und reflektieren diese aus wissenschaftlicher Sicht“, erläutert Prof. Dr. Heike Bruch, Professorin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. „Auf diese Weise fördern wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, so dass beide Seiten voneinander lernen und profitieren können.“

Mitmachen erwünscht!

Alle Texte der New Work Experiences sind nach der Creative Commons Namensnennung lizenziert und stehen somit frei zur Verfügung. Sie dürfen und sollen ergänzt, verändert und wiederverwendet werden. Die Sammlung lebt von der Interaktion und von den Einreichungen neuer Texte an die Redaktion. Die Beiträge adressieren unter anderem die Themenfelder agile Unternehmensführung, kulturelle Transformation, Personalmanagement und Organisationsentwicklung.

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2018

Transformation scheitert an Zombie-Agilität

Freiburg, 21.02.2018 – Die große Mehrheit der für das Haufe Agilitätsbarometer 2017 befragten Manager und Mitarbeiter hält ihr Unternehmen für überdurchschnittlich agil. Aber mehr als jeder dritte Befragte meint, dass ein Wandel an den Mitarbeitern scheitere und im Alltag so gut wie keine agilen Methoden Anwendung finden. Dieser Widerspruch führt zu der Frage: Herrscht in Unternehmen eine Zombie-Agilität, die nach außen hin agil wirkt, nach innen jedoch hohl ist?

Agilität funktioniert nur mit flachen Hierarchien und großen Gestaltungsspielräumen für jeden Einzelnen. Entsprechend sehen Mitarbeiter diese beiden Kriterien als die größten Baustellen für Unternehmen – gefolgt von Kostensenkung und der Sicherung des Innovationsvorsprungs. Führungskräfte messen hingegen den letzten beiden Punkten eine höhere Bedeutung zu. Es scheint also, dass Mitarbeiter eine echte Agilität für notwendiger erachten als Führungskräfte. Ein Erklärungsansatz dafür lautet, dass diese aus Angst vor dem Verlust von Status und Macht vor einem agilen Organisationsdesign zurückschrecken – und installieren stattdessen eine Zombie-Agilität: Agile Teams ohne Entscheidungsbefugnis und ohne eigene Budgets, die weiterhin von der hierarchischen Entscheidungskaskade des Unternehmens abhängig sind.

Mitarbeiter müssen sich für den Change weiterbilden – oder das Unternehmen verlassen

Die Folgen einer solchen Zombie-Agilität sind gravierend: Für fast jeden zweiten Befragten des Agilitätsbarometers scheitert der Change an der Unternehmenskultur und Organisationsstruktur oder an Mitarbeitern, die einem Wandel nicht offen gegenüberstehen. Zumindest bei „Transformationsverweigerern“ haben die Befragten eine klare Vorstellung, wie mit ihnen umgegangen werden sollte: Sie müssen intensiv geschult werden, um besser mit
Veränderungen umgehen zu können. Sollte dies jedoch zu keinem Erfolg führen, geht jeder Fünfte davon aus, dass diese Mitarbeiter und Führungskräfte das Unternehmen verlassen müssen.

Erfolgreiche Transformation muss ganzheitlich sein

Wie lässt sich eine Zombie-Agilität vermeiden? „Organisationen müssen mutiger werden – und beidhändig agieren. Denn sie brauchen beides: Stabilität für die effiziente Aufrechterhaltung des Bestandsgeschäfts und Agilität für die schnelle Entwicklung innovativer Produkte und Services. In den agilen Bereichen müssen sie aber konsequent sein und die Teams in eine echte Agilität mit Entscheidungsbefugnis und Budgethoheit entlassen“, erläutert Joachim Rotzinger, Geschäftsführer in der Haufe Group, die Ergebnisse. Wichtiges Fazit aus dem Agilitätsbarometer 2017 ist also: Unternehmen dürfen den Wandel nicht zu klein denken und müssen ihn nachhaltig gestalten. Dafür müssen die drei Dimensionen für den Unternehmenserfolg – die Menschen, das Organisationsdesign und die Technologie – reibungslos zusammenspielen.

Agilitätsbarometer 2017 von Haufe und Promerit

Die repräsentative Online-Umfrage wurde von Heiko Weckmüller, Professor an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, unter 1.000 Führungskräften und 1.800 Angestellten deutscher, österreichischer und Schweizer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt.

Die Studienergebnisse stehen unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung: http://www.haufe.de/agilitaetsbarometer-2017. Zur Interpretation und für weitere Informationen und Markteinblicke vermitteln wir gerne ein Hintergrundgespräch mit Herrn Rotzinger.

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Haufe erweitert sein digitales Angebot für Wohnungsunternehmen

Freiburg, 10. Januar 2018 – Haufe kooperiert mit einem weiteren PropTech-Unternehmen. Immomio, Anbieter einer webbasierten Vermietungssoftware, ist seit Ende September Premium-Partner. Wohnungswirtschaftliche Kunden von Haufe können durch die Kooperation ihren gesamten Vermietungsprozess digitalisieren: angefangen beim Interessenten-Management und der webbasierten Bewerbungsplattform über das Mieter-Matching bis hin zur Koordination der Besichtigungstermine.


„Mit der Kooperation setzt Haufe seine immobilienwirtschaftliche Strategie konsequent fort, den digitalen und zukunftsfähigen Arbeitsplatz für Wohnungsunternehmen zu erweitern“, betont Dr. Carsten Thies, Vorstand der Haufe-Lexware Real Estate AG. „Mit Immomio haben wir dafür ein innovatives und erfolgreiches PropTech-Unternehmen gewonnen.“ Ziel bisheriger und zukünftiger Partnerschaften sei, das Ökosystem rund um die Softwarelösungen von Haufe auszubauen.


Mit der Online-Lösung von Immomio wird der Vermietungsprozess für Wohnungsunternehmen einfacher, schneller, sicherer und kundenorientierter. Sie erzielen dadurch erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen und erhöhen die Chance, ihre Wunschmieter zu finden.


Nicolas Jacobi, Geschäftsführer der Immomio GmbH, betont die Vorteile der Partnerschaft: „Von unserem Interessentenportal profitieren Mieter wie Vermieter. Wir freuen uns, dass Haufe seine immobilienwirtschaftlichen Softwarelösungen mit unserem webbasierten Interessentenmanagement verbindet und erweitert.“


Baugenossenschaft Esslingen eG ist gemeinsamer Pilotkunde
In der Baugenossenschaft Esslingen eG ist die webbasierte Lösung von Immomio in Verbindung mit der ERP-Software Haufe wowinex bereits im Einsatz. Das Unternehmen hat rund 3.000 Wohnungen im Bestand, die es auch selbst verwaltet. „Unser Ziel war es, die Flut von Interessenten-Mails effizient zu strukturieren und dabei sehr kundenorientiert zu agieren“, betont Oliver Kulpanek, hauptamtlicher Vorstand der Baugenossenschaft und zugleich Mitglied des wohnungswirtschaftlichen Kundenbeirats von Haufe.


Allein im Jahr 2016 kamen auf 200 neu zu vermietende Wohnungen 12.000 Bewerbungen. Das heißt: Anfragen, Nachhaken, Zwischenbescheide, Absagen. Der gesamte Vermietungsprozess pro Wohneinheit dauerte im Schnitt 12 Stunden.


Seit der Einführung des Systems werden in Esslingen nun Bewerberdaten automatisch mit den Vergaberichtlinien des Objekts abgeglichen. Die Kommunikation im Vermietungsprozess läuft weitgehend automatisiert ab. Besichtigungstermine werden online geplant und aus dem System heraus vereinbart. Interessenten können auf einen Blick den Status ihrer Mietbewerbungen einsehen. Absagen werden einfach per Klick versandt.

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